Sonntag, 26. März 2017

Worte & Gedanken - Bin ich schon erwachsen?!

Bin ich schon erwachsen?!


Wie immer - 
heute war es wie immer -
nur irgendwie schlimmer.

Du lagst in meinen Armen - 
ich nicht in deinen -
du begannst zu weinen.

Ich drückte dich -
versuchte dich zu stärken -
würdest du es bemerken?!

Bemerken - 
dass ich mich auch nach Stärke sehne - 
nach einer Schulter an die ich mich anlehne?!

An deine Schulter -
die Schulter die ihre Tochter trägt - 
die das Leben ihrer Kinder prägt.

Und doch trage ich dich - 
nicht du mich - 
"Warum?!" sprich!

Bin ich es nicht wert?!
Wert getragen zu werden?!
sollt ich lieber sterben?!

Ich soll immer für dich da sein -
doch bist du für mich da - 
wenn ich dich brauche ganz nah?!


Ich versuche zu gehen -
ganz alleine -
denn die beine sind meine.

Als ich Kind war -
solltest du mir gehen beibringen -
doch du hast keine Ahnung von diesen Dingen.

Nichts lässt sich erzwingen -
Und so versuche ich alleine zu gehen -
und versuche nicht durchzudrehen.

Ich weine -
weine ohne dich -
denn du siehst meine Tränen nich(t).

Tet Suwan

Dienstag, 7. März 2017

Story-Time

Tet findet es soll mal wieder gewürfelt werden...

...lange gab es keine kleine Geschichte mehr - aber was soll ich euch sagen - mein kleines Leben schreit gerade danach - mein kleines Leben ist wieder mal bereit für einen Würfel...



Masken tragen wir alle...

Ihr Blick fiel auf ihre Mundwinkel - sie hingen lustlos nach unten - kein Lächeln gaben sie preis - sie verbargen eher Kummer und Schmerz in ihrer Mitte. Müde wirkte die Haut drumherum - fahl und ohne jegliche Regung. Die Nase war leicht errötet - die Augen leer.

"Erschöpft siehst du aus!"

Sie sprach zu sich selbst und musterte ihr Spiegelbild weiter tiefgründig.

"Unglücklich siehst du aus!"

Ihre Augen füllten sich immer mehr mit Tränen - feucht wurde ihr Blick - ihre Wangen wurden benetzt. 

"Traurig siehst du aus!"

Ihre Stimme wurde immer wackeliger - sie brach zwischendrinne - ihre Augen liefen ihr über - sie rang nach Luft - sie wandte sich ab vom Spiegel und fühlte in sich hinein.

"Du bist traurig - du bist unglücklich - du bist erschöpft!"

Und doch - trotz aller Erkenntnis - dass sie nicht nur so aussah - sondern es eben auch war - began sie sich zu fangen - die Tränen versickerten in der angereichert warmen Haut - ihr Gesicht bekam Farbe - sie schluchzte noch etwas und began gefasst zu schlucken und räusperte sich - ihre Stimme wurde klarer - wie auch ihre Augen - ihre Augen welche nun leicht leuchteten - Tränen hinterlassen immer auch eine Art von Glanz - nun wirkte sie wahrlich nicht mehr Regungslos - ihr Gesicht war gesättigt mit Gefühl.

"Wer sein wahres Gesicht hinter gerade passenden Masken versteckt, verliert es mit der Zeit aus seinen Augen."

Mit diesen Worten ging sie ins Bad - überzog ihr Gesicht mit kaltem klaren Wasser und begann sich etwas hübsch zu machen - ein wenig hier etwas für die Wimpern - ein wenig dort etwas für die Lippen - wahrlich es wirkte wie eine Maske - eine Maske die überhaupt nicht erschöpft - unglücklich oder traurig wirkte - und doch dahinter war sie es immernoch - diese traurige - unglückliche und erschöpfte Frau - aber sie war sich dessen bewusst - trotz jeglicher Maske die sie auftrug - wusste sie immer um ihr wahres Gesicht - und ab und an nimmt sie sich Zeit es zu zeigen...


Verliere nie dein wahres Gesicht aus den Augen - lege die Maske ab und an mal nieder - erlaube dir selbst einen Blick hinter deine Maske - erlaube dir du zu sein - und sei es nur für einen kurzen Zeitrahmen. Denn auch wenn deine Masken schön sind und ein Lachen tragen - kann es auch mal gut tun die Mundwinkel zu senken - die Tränen kommen zu lassen und sich einfach mal zu spüren - ja auch gerade dann wenn du erschöpft - unglücklich oder traurig bist.

Tet Suwan

Sonntag, 19. Februar 2017

Tea-Time

Lang ist es her - lang ist es her - dass Wasser aufgekocht wurde - eine Tase bereitgestellt wurde und ein guter Tee herausgesucht wurde...

Doch heute Abend braucht Tet mal wieder ein Tee und einen Spruch der ihr weiterhilft - der ihr sagt wie es weiter gehen kann - auch wenn es im Moment etwas still geworden ist...


 "Finde Zeiten der Stille für dich."

Ja da haben wir es - zwar - empfinden wir hier - vor Ort - auf dieser Plattform - Stille - und doch sieht es in mir ganz anders aus - und auch um mich herum...

Vieles hat sich verändert - und ja auch vieles wird sich noch verändern - ich am aller meisten - es gab so viele anstrengende Zeiten und die wird es auch weiterhin geben - aber doch denke ich mir - dass es Zeit wird meine Gedanken zu ordnen - sie aus dem lautem Chaos in ansatzweise ruhigere Verhältnisse zu bringen.

Etwas Stille in mir erzeugt dann Stille um mich herum und fördert hier dann vielleicht wieder mehr kreativen Lärm!

So dass Stille und Lärm ein interessanten Tausch beginnen....

Tet Suwan

Montag, 2. Januar 2017

2017

Tada - es ist das neue Jahr da - 2017 - was kann man dazu nur sagen...


...CONNIE PALMEN - eine niederländische Schriftstellerin - sagt es mit diesem Zitat sehr gut - und ich nehme mir dies Worte als Vorsatz für das Jahr 2017 - und eigentlich versuche ich schon sehr sehr lange nach diesem Gedanken zu leben...
"Wage es, die Person am Wegesrand zu sein, die sagt, dass der Kaiser keine Kleider anhat."
...ihr kennt alle das Märchen vom Kaisers neue Kleider - ihr kennt alle die Verblendung der Menschen durch nicht-vorhandener Kleidung - ihr alle kennt die Umschmeichlung einiger Personen und die Zumunde-Rederei...

Also für das Jahr 2017 - lernt dagegen zu sein - glaubt an eure Vorstellungen - lasst euch nicht verbiegen - und sagt offen was ihr denkt und auch wenn ihr es anders seht als andere - sprecht es offen an und sprecht den anderen nicht nach!
 
Tet Suwan

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Worten & Gedanken

...unruhig bin ich - betäubt und angespannt - ein schwieriger Zustand - ein Zustand wie es einst RAINER MARIA RILKE in seinem DER PANTHER beschreibt...




...Tet Suwan denkt: steh einfach mal still - mach den Wille zur Stille - entsag der Welt - entsag den Menschen - die zuviel geworden sind.

Komisch ist die Welt - voller Stäbe die gefangen halten - und die Menschen drehen sich im Kreis...

...in mir der Drang auszubrechen - immer und immer wieder - denn die Bilder die ich seh hören nicht in meinem Herz auf zu sein - mein Herz es schlägt und weiß um seine Kraft - stark schlägt es und steckt voller Leidenschaft - ich lass mich nicht gefangen halten - nicht von Stäben nicht und nicht von Menschen.

Tet Suwan

Montag, 12. Dezember 2016

Story-Time

Tet Suwan ist ein wenig geschafft - die letzten Tage und Wochen waren wiedermal anstrengend - Tet empfindet dass ihr einfach die Zeit zerrinnt - und so bleibt einfach vieles auf der Strecke - und vorallem kommt dabei Tet selbst auf die Strecke des Vergessens...

...und so vergesse ich hier und da mir mal einfach wieder Zeit für mich zu nehmen - Zeit für Tet Suwan - Zeit fürs kreativ sein und Zeit fürs schreiben...

Heute Abend nimmt sich Tet einfach etwas Zeit und erlaubt sich zu würfeln und zu schreiben:



Wenn dein inneres Kind dichausfragt

"Weinst du?!"

Ja ich glaube schon - ja ich glaube die Flüssigkeit die da aus meinen Augen tropft - diesen Akt an und für sich - den nennt man weinen...

"Warum weinst du?!"

Eine gute Frage - sie ist so gut - dass sich der Akt des Weinens gleich vermehrt wiederholt - ... - es gibt einige Gründe und doch irgendwie keinen - es ist ein Gefühl - ein Gefühl aus alten Tagen - ein Gefühl mit dem ich nicht umgehen kann - und es auch nie gelernt habe - die vergessene Zeit trägt es immer wieder hervor - immer wieder will es mich fassen - mich packen - mich lähmen - mir meine Luft nehmen - und dann - ja dann raubt es mir den Atem voll und ganz - der große Kloß im Hals ist nicht zu fassen - Spannung steigt in mir auf - Spannung löst sich - ich weine - doch meistens sind dabei nicht nur die Augen die Flüssigkeiten verlieren...

"Das heißt nicht nur deine Augen weinen?!"

Ja genau - meine Seele weint und hinterlässt rotgefärbte Tränen - sie hüllen mich ein - geben mir Geborgenheit - Sicherheit - für eine Weile - ich strafe mich - obwohl... - obwohl ich mir nichts sehnlicher wünsche als in meinem Leben verstanden zu werden - aber wie soll das gehen - wenn nicht einmal ich mich verstehe...

"Ich verstehe dich!"

Wie soll das möglich sein - du kennst mich noch weniger als ich mich - denn du bist ich - nur früher - und kleiner - du weißt nicht zu wem ich mich wirklich entwickelt habe - denn du - ja du bist stehen geblieben...

"Und genau deswegen weiß ich wer du bist - ich bin deine eigentliche Quintessenz - ich bin dein Kerngedanke - und ohne mich wärst du nichts - wir bedingen einander und verstehen einander - denn ich bin du und du bist ich - wenn du rote Tränen weinst - dann weine ich - denn deine Narben sind meine Wunden..."

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Und so betrachtet Tet Suwan ihre Narben und ist sich ihres inneren Kindes bewusst - und selbst wenn dieses Kind keine Mutter mehr hat - so ist es nicht alleine in der Nacht...


Farblos wie die Nacht
entrinnt sie meinen Augen
der Geschmack salzig,
bitter und lieblich.

Wer weiß schon woher sie stammt
in diesem Augenblick hängt sie an mir
auch wenn sie nach unten strebt
und von mir geht.

Den Schmerz, das Gefühl nimmt sie nicht mit
das bliebt in mir gefangen
und noch nicht mal Schnitte
können mich befreien.

Und so weine ich nur
farblos in die Nacht hinein
und hoffe bald mal
ohne Schmerz zu sein.
 
Tet Suwan

Dienstag, 15. November 2016

Tea-Time

Ungemütliches ist es draußen - ungemnütlich - nass und kalt - und im Innern?! - wie sieht es im Innern aus?!

...

Jetzt?! - jetzt gerade?! - meine Seele weint - ja genau diese Seele die sonst voller Freude und Glück sein kann... - aber heute - heute kann sie es nicht - das innere Kind - was sich meiner Seele des Öfteren annimmt - weiß um den Schmerz und ist gerade eins mit ihr - denn Worte verletzen - Worte verletzen sehr - ja auch dann wenn sie gar nicht so gemeint sind - aber gerade Worte die an das Kind gehen sind von hoher Tragweite - bei falschem Gebrauch können sie das Kind zerstören - aber eins weiß ich - Tet Suwan lässt sich nicht zerstören - auch nicht in der Rolle als Tochter - und so entsteht in der Traurigkeit Stärke - denn Tet Suwan kämpft gegen die Zerstörung an...

...und dabei wird Tee getrunken - irgendwie - und siehe da - der Spruch gibt mir ein Gefühl von Zufriedenheit im Schmerz...
 


"Deine Seele ist deine Stärke."

Und wenn auch Tränen deiner Seele entweichen - so weiß dein inneres Kind um deine Stärke und kämpft auch mit dir gemeinsam!

Tet Suwan