Donnerstag, 29. Juni 2017

Tea-Time

Heute ist mir nach Tee - es wird nämlich ungemütlich draußen und dann braucht Tet Suwan einfach mal was warmes und etwas was mich anspricht....

Also ein Yogi-Tee und auch gleich eine ganze Kanne:


"Ich bin schön, voller Gaben und Seligkeit."

 Tet findet diesen Spruch sehr wohltuend - er streichelt die Seele mit etwas Selbstliebe - und was soll ich euch sagen - Selbstliebe haben wir alle nötig - denn wer ist nicht oft dabei sich runter zu machen - sich als "nicht-schön" zu sehen...

Aber was soll ich euch sagen - wir sind alle schön - Tet glaubt wir müssen uns nur mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten und erkennen das wir schön sind - so wie wir sind - nicht erst wenn wir jenes oder dieses erreicht haben...

Einfach im Hier und jetzt erkennen was wir wirklich sind - unabhängig von den anderen - denn nur wenn wir selbst erkennen - dass wir schön sind können wir uns selbst lieben und unser volles Potential erreichen - also hört auf euch runter zu machen - euch zu vergleichen - nehmt euch allein und erkennt - dass ihr schön seid und voller Gaben und Seligkeit und lernt euch selbst lieben - denn "Du bist schön"!

Tet Suwan

Montag, 26. Juni 2017

Freier Fall

Fast fängt die neue Woche wieder an -  fast hätte ich meinen Blog aus den Augen verloren - fast hätte ich mich aus den Augen verloren - aber ich muss euch sagen - ich finde mich - ich finde mich mal hier - mal da - so Stück für Stück - einiges kommt mir auch vermehrt abhanden - aber im Groben und Ganzen bin ich auf einen  guten Weg und ich will stark hoffen - dass es auch so bleibt....

...und so schreibe ich mal wieder eine kleine Geschichte:

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 Freier Fall

Ich befinde mich in der Luft - meine Füsse fassen keinen Boden - kein Grund befindet sich direkt unter mir...

"Mir fehlt der Halt!"

Ich stürze - falle - von oben nach unten - so hat es den Anschein - erkennen kann ich nicht viel - bin orientierungslos - habe Angst - schreie - weine - es überkommen mich die unterschiedlichsten Gefühle - bin gefangen in meinen Emotionen - falle weiter...

"Ich weiß nicht wohin mit mir!"

Wo ist oben?! Wo ist unten?! 
Keinerlei Orientierung - keinerlei Anhaltspunkte wo ich bin...

Und doch bin ich - wenn auch haltlos - aber ich bin - weiß um meiner Person - nur weiß ich nicht wo diese kleine Person zu finden ist - es gibt keinerlei Punkte an die ich mich richten kann - oder doch?!

Sehe ich diese Punkte nur nicht richtig?! Glaube ich nur sie nicht zu sehen?!

Ich fühle den Wind in meinem Gesicht - er ist zwar hart zu mir - aber er macht mir die Sicht frei - selbst wenn die Augen tränen - die Tränen gelangen - wie meine Haare - nach oben - sie folgen dem Wind - meine Augen aber bleiben starr und suchen den Grund...

Ich versuche mich zu fassen - nichts zu sehr zu wollen - selbst wenn ich nichts erahnen kann - selbst wenn ich nichts sehen kann - ich versuche mich dem Fallen hinzugeben....

"Lass dich fallen!"

Ungewohnt die Angst - die Panik - gehen zu lassen - sie mit meinen Tränen und Haaren nach oben steigen zu lassen - ungewohnt sich einfach fallen zu lassen - und doch unerahnt schön...

"Ein Gefühl von Freiheit!"

Und in diesem Gefühl frei zu sein - frei von Ängsten - von Sorgen - kann ich das alles um mich herum fassen - ich finde meine Orientierung - kann mich orten innerhalb des Ganzen - weiß um mich - und um das alles um mich herum...

So sicher - so aufgehoben im Fallen - erahne ich so etwas wie Boden - es ist da etwas unter mir - ich bin nicht mehr ohne jeglichen Rahmen - ich habe mein Ziel gefunden...

Und so verspühre ich einen Ruck - etwas zieht mich nach oben - getragen - aufgefangen - gleite sanft nach unten - zart gelange ich auf den Boden unter mir - auf den Boden der Tatsachen - und komme einfach erstmal im Leben an...

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...und so lasst uns alle in diesem Leben ankommen - und wenn wir fallen - die Orientierung im Leben verlieren - lasst uns einen Weg finden das Fallen zu genießen - lasst uns in dem Fallen uns selbst finden - gerade weil wir es genießen können nicht alles unter Kontrolle zu haben - gerade weil wir nicht bestimmen können wo es hingeht - weil wir einfach mal lernen müssen uns fallen zu lassen - dem Leben seinen Lauf lassen und uns ihm einfach hingeben....

...denn selbst Alice - die liebe Alice im Wunderland von Lewis Carroll - musste erst sich fallen lassen um dort anzukommen wo Sie die schönsten Abenteuer erlebt hat - also lasst uns das Fallen genießen - und vergesst am Ende nicht wieder aufzustehen!

Tet Suwan




 

Sonntag, 26. März 2017

Worte & Gedanken - Bin ich schon erwachsen?!

Bin ich schon erwachsen?!


Wie immer - 
heute war es wie immer -
nur irgendwie schlimmer.

Du lagst in meinen Armen - 
ich nicht in deinen -
du begannst zu weinen.

Ich drückte dich -
versuchte dich zu stärken -
würdest du es bemerken?!

Bemerken - 
dass ich mich auch nach Stärke sehne - 
nach einer Schulter an die ich mich anlehne?!

An deine Schulter -
die Schulter die ihre Tochter trägt - 
die das Leben ihrer Kinder prägt.

Und doch trage ich dich - 
nicht du mich - 
"Warum?!" sprich!

Bin ich es nicht wert?!
Wert getragen zu werden?!
sollt ich lieber sterben?!

Ich soll immer für dich da sein -
doch bist du für mich da - 
wenn ich dich brauche ganz nah?!


Ich versuche zu gehen -
ganz alleine -
denn die beine sind meine.

Als ich Kind war -
solltest du mir gehen beibringen -
doch du hast keine Ahnung von diesen Dingen.

Nichts lässt sich erzwingen -
Und so versuche ich alleine zu gehen -
und versuche nicht durchzudrehen.

Ich weine -
weine ohne dich -
denn du siehst meine Tränen nich(t).

Tet Suwan

Dienstag, 7. März 2017

Story-Time

Tet findet es soll mal wieder gewürfelt werden...

...lange gab es keine kleine Geschichte mehr - aber was soll ich euch sagen - mein kleines Leben schreit gerade danach - mein kleines Leben ist wieder mal bereit für einen Würfel...



Masken tragen wir alle...

Ihr Blick fiel auf ihre Mundwinkel - sie hingen lustlos nach unten - kein Lächeln gaben sie preis - sie verbargen eher Kummer und Schmerz in ihrer Mitte. Müde wirkte die Haut drumherum - fahl und ohne jegliche Regung. Die Nase war leicht errötet - die Augen leer.

"Erschöpft siehst du aus!"

Sie sprach zu sich selbst und musterte ihr Spiegelbild weiter tiefgründig.

"Unglücklich siehst du aus!"

Ihre Augen füllten sich immer mehr mit Tränen - feucht wurde ihr Blick - ihre Wangen wurden benetzt. 

"Traurig siehst du aus!"

Ihre Stimme wurde immer wackeliger - sie brach zwischendrinne - ihre Augen liefen ihr über - sie rang nach Luft - sie wandte sich ab vom Spiegel und fühlte in sich hinein.

"Du bist traurig - du bist unglücklich - du bist erschöpft!"

Und doch - trotz aller Erkenntnis - dass sie nicht nur so aussah - sondern es eben auch war - began sie sich zu fangen - die Tränen versickerten in der angereichert warmen Haut - ihr Gesicht bekam Farbe - sie schluchzte noch etwas und began gefasst zu schlucken und räusperte sich - ihre Stimme wurde klarer - wie auch ihre Augen - ihre Augen welche nun leicht leuchteten - Tränen hinterlassen immer auch eine Art von Glanz - nun wirkte sie wahrlich nicht mehr Regungslos - ihr Gesicht war gesättigt mit Gefühl.

"Wer sein wahres Gesicht hinter gerade passenden Masken versteckt, verliert es mit der Zeit aus seinen Augen."

Mit diesen Worten ging sie ins Bad - überzog ihr Gesicht mit kaltem klaren Wasser und begann sich etwas hübsch zu machen - ein wenig hier etwas für die Wimpern - ein wenig dort etwas für die Lippen - wahrlich es wirkte wie eine Maske - eine Maske die überhaupt nicht erschöpft - unglücklich oder traurig wirkte - und doch dahinter war sie es immernoch - diese traurige - unglückliche und erschöpfte Frau - aber sie war sich dessen bewusst - trotz jeglicher Maske die sie auftrug - wusste sie immer um ihr wahres Gesicht - und ab und an nimmt sie sich Zeit es zu zeigen...


Verliere nie dein wahres Gesicht aus den Augen - lege die Maske ab und an mal nieder - erlaube dir selbst einen Blick hinter deine Maske - erlaube dir du zu sein - und sei es nur für einen kurzen Zeitrahmen. Denn auch wenn deine Masken schön sind und ein Lachen tragen - kann es auch mal gut tun die Mundwinkel zu senken - die Tränen kommen zu lassen und sich einfach mal zu spüren - ja auch gerade dann wenn du erschöpft - unglücklich oder traurig bist.

Tet Suwan

Sonntag, 19. Februar 2017

Tea-Time

Lang ist es her - lang ist es her - dass Wasser aufgekocht wurde - eine Tase bereitgestellt wurde und ein guter Tee herausgesucht wurde...

Doch heute Abend braucht Tet mal wieder ein Tee und einen Spruch der ihr weiterhilft - der ihr sagt wie es weiter gehen kann - auch wenn es im Moment etwas still geworden ist...


 "Finde Zeiten der Stille für dich."

Ja da haben wir es - zwar - empfinden wir hier - vor Ort - auf dieser Plattform - Stille - und doch sieht es in mir ganz anders aus - und auch um mich herum...

Vieles hat sich verändert - und ja auch vieles wird sich noch verändern - ich am aller meisten - es gab so viele anstrengende Zeiten und die wird es auch weiterhin geben - aber doch denke ich mir - dass es Zeit wird meine Gedanken zu ordnen - sie aus dem lautem Chaos in ansatzweise ruhigere Verhältnisse zu bringen.

Etwas Stille in mir erzeugt dann Stille um mich herum und fördert hier dann vielleicht wieder mehr kreativen Lärm!

So dass Stille und Lärm ein interessanten Tausch beginnen....

Tet Suwan

Montag, 2. Januar 2017

2017

Tada - es ist das neue Jahr da - 2017 - was kann man dazu nur sagen...


...CONNIE PALMEN - eine niederländische Schriftstellerin - sagt es mit diesem Zitat sehr gut - und ich nehme mir dies Worte als Vorsatz für das Jahr 2017 - und eigentlich versuche ich schon sehr sehr lange nach diesem Gedanken zu leben...
"Wage es, die Person am Wegesrand zu sein, die sagt, dass der Kaiser keine Kleider anhat."
...ihr kennt alle das Märchen vom Kaisers neue Kleider - ihr kennt alle die Verblendung der Menschen durch nicht-vorhandener Kleidung - ihr alle kennt die Umschmeichlung einiger Personen und die Zumunde-Rederei...

Also für das Jahr 2017 - lernt dagegen zu sein - glaubt an eure Vorstellungen - lasst euch nicht verbiegen - und sagt offen was ihr denkt und auch wenn ihr es anders seht als andere - sprecht es offen an und sprecht den anderen nicht nach!
 
Tet Suwan

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Worten & Gedanken

...unruhig bin ich - betäubt und angespannt - ein schwieriger Zustand - ein Zustand wie es einst RAINER MARIA RILKE in seinem DER PANTHER beschreibt...




...Tet Suwan denkt: steh einfach mal still - mach den Wille zur Stille - entsag der Welt - entsag den Menschen - die zuviel geworden sind.

Komisch ist die Welt - voller Stäbe die gefangen halten - und die Menschen drehen sich im Kreis...

...in mir der Drang auszubrechen - immer und immer wieder - denn die Bilder die ich seh hören nicht in meinem Herz auf zu sein - mein Herz es schlägt und weiß um seine Kraft - stark schlägt es und steckt voller Leidenschaft - ich lass mich nicht gefangen halten - nicht von Stäben nicht und nicht von Menschen.

Tet Suwan